Operation des Grauen Stars (Katarakt)

Die Operation

Die Operation des Grauen Stars wird in unserem Augenzentrum am Johannisplatz in Leipzig an fünf Tagen in der Woche durchgeführt. Dank der großen Erfahrung unseres Operateurs Dr. Alexander Petzold, modernsten Operationsmethoden und -techniken, ist das Risiko dieses Eingriffs minimal.

Im Vorfeld der Operation untersuchen wir Sie umfassend und treffen dann die notwendigen Operationsvorbereitungen:

  • Im Vorfeld der Augenoperationen führen wir bei unseren Patienten umfassende Voruntersuchungen durch.
  • Ihre Augen werden gründlich in erweiterter Pupille untersucht und mit modernsten Lasergeräten genau vermessen (IOL-Master). Bitte beachten Sie, dass Sie an diesem Tag kein Auto fahren dürfen.
  • Der untersuchende Augenarzt erklärt genau den Ablauf der Operation und erläutert die zu erzielenden Behandlungserfolge. Wir klären Sie über etwaige Risiken des Eingriffes auf und beantworten ausführlich alle Fragen.
  • Wir erläutern die verschiedenen Kunstlinsen und ihren Mehrwert. Die Auswahl des richtigen Linsenmodels hat maßgebliche Auswirkungen auf den Seheindruck nach der Operation. Deshalb legen wir großen Wert darauf, entsprechend Ihrer individuellen Bedürfnisse das für Sie geeignete Modell auszuwählen.
  • Auf Wunsch bieten wir Ihnen gerne die Möglichkeit an, sich über die für Sie denkbaren Speziallinsen ausführlich bei unserem Operateur zu informieren.
  • Alle Patienten erhalten einen Brief und Überweisungsschein für den Hausarzt mit der Bitte, uns relevante Erkrankungen mitzuteilen und die Operationsfähigkeit einzuschätzen.
  • Blutverdünnende Medikamente sollten nach Absprache mit dem Hausarzt 7 – 10 Tage vorher abgesetzt werden. In manchen Fällen ist eine Umstellung auf Spritzen erforderlich.

Damit Sie zu Hause und in aller Ruhe noch einmal alles nachlesen können, erhalten Sie ergänzend zu unserer fachärztlichen Beratung Broschüren und Aufklärungsblätter.

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Der Operationstag

Den eigentlichen chirurgischen Eingriff führen wir in unserem angeschlossenen OP-Zentrum durch.

Bitte verwenden Sie an diesem Tag kein Make-up und kleiden Sie sich bequem. Die Operation dauert zwar nur wenige Minuten, insgesamt werden Sie allerdings ca. zwei Stunden bei uns sein. Denn nach der Operation möchten wir Sie noch etwas bei uns behalten, um zu sehen, dass es Ihnen auch wirklich gut geht.

Vor der Operation werden mehrmals pupillenerweiternde Tropfen gegeben und das zu operierende Auge wird mehrfach desinfiziert.

Wo es möglich ist, wählen wir für unsere Patienten die schonendsten Therapieformen, auch bei der Narkose. Deshalb führen wir in der Regel alle Operationen mit örtlicher Betäubung mittels Augentropfen durch. Die Operation wird als wenig belastend und als schmerzlos empfunden. Auf Wunsch werden wir natürlich auch gerne unter Vollnarkose operieren.

Bereits vor der Narkose erhalten Sie ein leichtes Beruhigungsmittel. Dann werden Sie von unserem Anästhesisten in den Operationsraum geführt und nehmen auf der Liege Platz. Während der Operation werden Blutdruck, Puls und Sauerstoffsättigung ständig kontrolliert. Nach insgesamt zehn Minuten können Sie den Operationsraum wieder verlassen.

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Wie wird operiert?

Nach Abdeckung des Auges wird am Rand der Hornhaut ein winziger Schnitt von 2,0 bis 2,2 Millimetern angelegt. Über diesen Zugang wird die getrübte Linse mit Ultraschall zerkleinert und aus dem Auge entfernt. Dieser Schnitt ist so klein, dass er sich von selbst verschließt und keine Naht notwendig ist.

Im zweiten Schritt wird die für Sie bestimmte Kunstlinse in die gereinigte und glasklare Linsenhülle eingepflanzt. Wir verwenden ausschließlich Faltlinsen. Diese werde unmittelbar vor der Implantation gefaltet und anschließend in das Auge implantiert, wo sie ihre endgültige Form und Position einnehmen.

Nach der Operation versorgen wir Ihr Auge und legen einen Salbenverband an.

Bitte denken Sie daran, dass Sie von einer Begleitperson abgeholt werden müssen, denn Sie dürfen nach der Behandlung weder selbst fahren, noch aktiv am Straßenverkehr teilnehmen.

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Was muss nach einer Kataraktoperation beachtet werden?

Am Tag nach der Operation wird der Verband abgenommen und das Auge gründlich untersucht. Für einige Wochen müssen bis zu 5x täglich antibiotische und entzündungshemmende Augentropfen getropft werden. Regelmäßige Kontrollen beim Augenarzt sind in den nächsten Wochen unbedingt notwendig.

Bitte beachten Sie einige Vorsichtsregeln nach Operationen:

  • Drücken und reiben Sie nicht an Ihrem operierten Auge.
  • Nehmen Sie verordnete Medikamente regelmäßig ein.
  • Nehmen Sie nicht aktiv am Straßenverkehr teil, solange es der Augenarzt nicht erlaubt.
  • Bringen Sie Ihr operiertes Auge in den ersten Wochen nicht mit Seife in Berührung.
  • Vermeiden Sie körperliche Anstrengungen für 2 Wochen.
  • Nehmen Sie Sportarten (u. a. Schwimmen, Tauchen, Radfahren) oder auch Saunagänge erst nach Rücksprache mit dem Augenarzt wieder auf.
  • Normale Tätigkeiten wie Lesen und Fernsehen und auch Waschen sind selbstverständlich möglich.
  • Eine Brillenglasbestimmung sollte erst nach 6 bis 8 Wochen vorgenommen werden.

Operierte Patienten erhalten von uns die Mobilfunknummer des behandelnden Arztes. Sollte einer der folgenden Fälle nach einer Operation auftreten, wenden Sie sich bitte sofort an uns – ohne den nächsten Kontrolltermin abzuwarten:

  • Am frisch operierten Auge treten anhaltend Schmerzen auf.
  • Das Sehvermögen verschlechtert sich schlagartig.
  • Das Sehvermögen wird langsam schlechter anstatt besser.
  • Ein Schatten wird bemerkt.
  • Das Auge wird rot.
  • Bei Kopf- oder Augenbewegungen spüren Sie plötzlich Blitze.
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